
Stellplätze bauen und Nachhaltigkeitsziele erfüllen: Wie beides gleichzeitig funktioniert
Ein Tiefgaragenplatz verursacht im Bau bis zu 25 Tonnen CO₂. Bei 50 Plätzen sind das über 1.000 Tonnen in Ihrer Projektbilanz. Mit Parksystemen entstehen dieselben Plätze mit deutlich weniger Bauvolumen.
Warum konventionelle Tiefgaragen die Ökobilanz belasten
Tiefgaragen sind einer der ressourcenintensivsten Teile eines Bauprojekts. Das ist kein Zufall: Aushub, Beton, Bewehrung, Entwässerung und Dauerbetrieb summieren sich auf eine Belastung, die in vielen Projekten zu wenig mitgedacht wird.
Tiefgaragen gehören zu den betonintensivsten Teilen eines Gebäudes.- Ein Untergeschoss mit 500 qm erzeugt 1.500 Kubikmeter Aushub, der abtransportiert werden muss.
- Versiegelte Parkflächen beeinflussen messbare DGNB-Kriterien.
- Rampen und Fahrgassen brauchen Dauerlüftung und Beleuchtung. Bei vollautomatischen Systemen entfällt beides.
- ESG-Reporting wird für Investoren und Förderprogramme zur Pflicht.
Weniger graben, weniger betonieren, weniger versiegeln. Das ist nachhaltigeres Parken.
Parksysteme nutzen die vorhandene Fläche effizienter, statt mehr Volumen in den Boden zu treiben. Das reduziert den Ressourceneinsatz im Bau und den Energieverbrauch im Betrieb, messbar und dokumentierbar.
- Duplex-Systeme reduzieren den Betonbedarf pro Platz um bis zu 50 Prozent
- Vollautomatische Systeme brauchen 30 bis 40 Prozent weniger Untergeschossvolumen
- Außenflächen bleiben frei für Begrünung oder Aufenthalt
- Ohne Dauerlüftung sinkt auch der laufende Energieverbrauch
Wir sind für Sie da
So entsteht aus Bestand mehr Parkraum
Welches System passt, hängt von der vorhandenen Deckenhöhe, der Grundfläche und dem gewünschten Komfort ab. Diese drei Ansätze haben sich in der Praxis bewährt.

Stapeln – Doppelparker
Maximierung der Stellplatzzahl durch vertikale Raumausnutzung. Der geforderte Stellplatzschlüssel wird einfach über Ebenen realisiert, wenn das Grundstück in der horizontalen Ausdehnung keine Spielräume mehr bietet.
Produktfamilien: MultiBase, SingleVario

Verschieben / Organisieren – Halbautomatische Parksysteme
Plattformen nutzen Fläche effizienter, wo klassische Erschließung an Grenzen kommt. Sie gewinnen wertvolle Stellplätze selbst in verwinkelten Grundrissen und engen Tiefgaragen, indem Fahrgassen als
Rangierfläche flexibel überlagert werden.
Produktfamilien: TrendVario, kVario

Drehscheiben & Parkpaletten: Kleine Lösung, spürbarer Effekt
Eine Drehscheibe löst das Rückwärtsausfahren aus engen Zufahrten. Parkpaletten schaffen zusätzliche Plätze ohne großen Einbauaufwand. Ideal, wenn weder Höhe noch Fläche für ein größeres System reichen.
Produktfamilien: MultiBase, SingleVario
Was ist Ihr Nachhaltigkeitsziel?

CO₂-Bilanz verbessern
Für Projekte mit Lebenszyklusanalyse, DGNB-Kriterien zur grauen Energie oder ESG-Reporting. Weniger Beton und Aushub schlagen direkt auf den CO₂-Fußabdruck des Gesamtgebäudes durch. Wir liefern die Differenz in Tonnen CO₂ als Vergleich zur konventionellen Lösung.
Weniger Fläche versiegeln
Für Projekte mit Grünflächenauflagen, Begrünungszielen oder Biotopflächenfaktor. Mehr Stellplätze auf weniger Grundfläche schafft Spielraum für Bäume, Gründächer oder Retentionsflächen, die andernfalls dem Parkraum weichen müssten.


DGNB, LEED oder BNB-Punkte erreichen
Wir liefern die Kennwerte, die Zertifizierungsauditoren brauchen: Betonvolumen pro Stellplatz, Energieverbrauch im Betrieb, Flächeninanspruchnahme. Damit wird der Parkraum vom Nachhaltigkeitsproblem zum Nachhaltigkeitsbeitrag.
Betriebskosten langfristig senken
Vollautomatische Systeme ohne Dauerlüftungspflicht verbrauchen dauerhaft weniger Energie als konventionelle Tiefgaragen gleicher Kapazität. Für Betreiber und Investoren mit langem Zeithorizont ein messbarer Vorteil.

SO ARBEITEN SIE MIT MULTIPARKING ZUSAMMEN
Wir liefern keine Nachhaltigkeitsversprechen, sondern Zahlen. Beton, Aushub, CO₂, im Vergleich zur konventionellen Lösung.
- Projektdaten schicken: Stellplatzzahl, Grundstück, angestrebte Zertifizierung.
- Einsparpotenzial berechnen: Wir vergleichen beide Lösungen in Beton, Aushub, Fläche und Energie.
- Kennwerte aufbereiten: In dem Format, das Ihr Auditor braucht.
- Planung: BIM, Zeichnungen, Ausschreibungstext.
- Betrieb dokumentieren: Energieverbrauch, Wartungsprotokoll, Lebensdauernachweise.
IHR PROJEKT KÖNNTE DAS NÄCHSTE ERFOLGREICHE BEISPIEL SEIN
Ihr Projekt könnte das nächste erfolgreiche Beispiel sein

Wir berechnen die Ökobilanz Ihres Parkraums.
Grundriss, Stellplatzzahl, Zertifizierungsziel. Sie bekommen konkrete Zahlen zurück.
FAQS
Hauptsächlich ENV1.1 (graue Energie), ENV2.2 (Flächenverbrauch) und bei vollautomatischen Systemen ENV1.2 (Betriebsenergie). Wir stimmen uns direkt mit Ihrem Nachhaltigkeitsberater ab.
Wir vergleichen Betonmenge und Aushub beider Lösungen und rechnen die CO₂-Differenz aus. Grundlage ist Ihr Grundriss und die gewählte Systemspezifikation.
Nein. Vollautomatische Systeme brauchen keine Dauerlüftung. Unterm Strich liegt der Verbrauch unter dem einer vergleichbaren Tiefgarage.
Ja, bei oberirdischen Carport-Systemen. Bei unterirdischen Systemen bleibt das Dach vollständig frei für PV oder Begrünung.


